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Vortrag

Wie kalkuliere ich als IT-Freelancer?

  • Aufgezeichnet auf der FUN26
  • 31:33
  • Deutsch
FUN / Vortrag
FUN26 Roland König

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Laptop, Kunde, los. So fängt die Selbstständigkeit meistens an. Nach zwei Jahren als Solo-Selbstständiger stellte sich Roland König die Fragen, die irgendwann jeder stellt: Wie viel Zeit geht in Weiterbildung, Vertrieb und Netzwerken? Wo liegt meine Schmerzgrenze beim Stundensatz? Und kann ich mir im Sommer spontan frei nehmen? Seine Antwort ist eine Kalkulation, die er seit fünf Jahren führt und hier Schritt für Schritt zeigt. Gedacht für IT-Freelancer, brauchbar für alle, die nach Zeit abrechnen.

Die Rechnung

  • Erst der Bedarf: Was muss im Jahr reinkommen, inklusive Privatausgaben, Steuern, Altersvorsorge und Puffer.
  • Dann die Zeit: 52 Wochen minus sechs Wochen Urlaub, sechs Wochen Weiterbildung und 13 Feiertage ergeben 187 Arbeitstage.
  • Davon sind nur 6,5 Stunden am Tag abrechenbar. Der Rest ist Buchhaltung, Vertrieb, Netzwerken. Macht 1.215 produktive Stunden im Jahr.
  • Bedarf geteilt durch Stunden: die Schmerzgrenze. Alles darüber ist Gewinn, den man nicht eingeplant hat.

Das Überstundenkonto

Jede abgerechnete Stunde über 6,5 am Tag ist eine Überstunde, jeder Krankheitstag ein Minus, jeder Festpreis wird in Stunden zurückgerechnet. Wer so trackt, weiß jederzeit, ob gerade zwei freie Wochen drin sind oder ob die KI-Weiterbildung warten muss.

Die Detailfragen

Krankheitstage, Feiertage am Wochenende, Arbeit im Urlaub, Reisezeiten, Konferenzen als Weiterbildung oder Netzwerken, unterschiedliche Stundensätze: Für jede gibt es eine Regel, und alle werden einmal im Jahr überprüft.

Aus der Fragerunde

Wo Einkommen- und Gewerbesteuer stecken, warum ein Puffer für auftragslose Monate in die Kalkulation gehört, und warum Roland auf Plattformen keinen Stundensatz angibt.