Back to the Library

Talk

Mehr Sichtbarkeit als Unternehmer mit Shorts

  • Recorded at FUN26
  • 26:28
  • German
FUN / Talk
FUN26 Oliver Gehrmann

Good conversations continue in person.

Meet other independent minds at FUN27 in Berlin.

Get your ticket

Oliver Gehrmann beginnt mit einem Vortrag über Fitness für Unternehmer über 40, mit Burpees und Rückenübungen, und sagt dann: Das war ein Hook. Genau daran hängt alles bei Kurzvideos. Wer für Reels, Shorts und TikTok keine Aufmerksamkeit in den ersten Sekunden holt, hat verloren. Der Talk zeigt, wie du für dein Angebot einen Hook baust, ein Video daraus machst und woher die Ideen kommen.

Worum es geht

  • Der Hook als Stoppschild: Es gibt zwei Wege. Du bist selbst auffällig (Provokation funktioniert, ist aber nicht für jeden) oder dein Inhalt trägt. Für Inhalt gilt Regel eins: Starte beim Problem deines Kunden, nicht bei deinem Angebot. „Ich mache Webseiten mit WordPress“ interessiert niemanden. „Deine Webseite sieht toll aus, aber du bekommst keine Anfragen“ lässt Leute stehenbleiben.
  • Zwei Probleme ziehen immer: mehr Geld verdienen oder weniger ausgeben. Beispiele: Ein Steuerberater, der sagt „Wer erst anruft, wenn es zu spät ist, zahlt für Feuerlöschen, nicht für Beratung“. Oder ein Automatisierer: „Wenn dein Team zwei Tage die Woche Daten von A nach B kopiert, ist das kein Prozess, sondern eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.“
  • Der Aufbau eines Shorts, der fast immer funktioniert: Hook, Problem ausführlicher beschreiben, eine Mini-Lösung, Call to Action.
  • Ideen kommen aus deinem Alltag: Fragen, die Kunden immer wieder per Mail stellen, schwierige Projektanfragen, deine eigenen Prozesse. Auch lokale Bezüge (ein bekanntes Gebäude in deiner Stadt) schaffen sofort Relevanz.
  • Nicht auf die falschen Zahlen schauen: Fünf Leute aus deiner Zielgruppe, von denen drei anfragen, sind mehr wert als 10.000 Aufrufe ohne Anfrage.

Zum Mitnehmen

Der erste Short muss nicht gut sein. Fang an. Mehr Equipment-Wissen ersetzt das Tun nicht.

Aus der Fragerunde

Wie du Hooks findest, die nicht wie alle anderen klingen (die meisten Leute sehen deine Videos ohnehin kaum, also nicht zu viel Sorgen machen), und ob Shorts noch der Weg sind. Seine Antwort: Shorts machen neugierig, Anfragen kommen bei ihm über Longform-Videos von 10 bis 20 Minuten, Checkliste oder Webseite.

Für wen

Für Freelancer und Solo-Unternehmer, die Kurzvideos nutzen wollen, ohne zum Influencer zu werden.