Katja Vandebosch is Senior Account Manager at Google, where she advises large brands on advertising across online and offline channels. Until early 2025 she worked at LinkedIn, among other roles as Senior Account Executive for Learning & Engagement in the DACH region.
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So bringst Du deine LinkedIn Präsenz auf das nächste Level
May 15, 2024 10:00
Der Social Selling Index von LinkedIn misst vier Bereiche, und das Posten ist nur einer davon: So erklärt es Katja Vandebosch, bei LinkedIn im Bereich Learning & Engagement für die DACH-Region tätig, im Mai 2024 auf der Freelance Unlocked 2024. Sie zeigt, was Freelancer an Profil und Netzwerk tun können, bevor sie regelmäßig posten. Funktionen und Algorithmus beschreibt sie im Stand von Mai 2024.
**Worum es geht**
- Profil: eigene URL, Banner mit dem, wofür du gebucht werden willst, ein nahes Profilbild, die angebotenen Services. Die Kenntnisse-Sektion wirke wie SEO: Wer mindestens fünf Kenntnisse hinterlegt hat, bekomme laut ihr doppelt so viele Profilaufrufe. Zertifikate zählen weniger.
- Netzwerk: Qualität vor Masse. Such gezielt nach deiner Zielgruppe, kommentiere bei bekannten Köpfen deines Themas und schreib Vernetzungsanfragen mit einer persönlichen Nachricht. Ab etwa 500 Kontakten komme das Posten richtig in Gang.
- Vor dem ersten Post: mindestens einen Monat mitlesen, kommentieren und Beiträge speichern, die dir gefallen.
- Beiträge: das Wichtigste in die erste Zeile, am Ende eine Frage, die sich schnell beantworten lässt, ein quadratisches Bild. Breit ansprechende Inhalte erreichten nach ihrer Erfahrung mehr Leute als Expertenwissen, Angebotsposts setzt sie nur sparsam ein.
- Reichweite kostet: Wer Personen markiert, die nicht reagieren, wird nach ihrer Darstellung schwächer ausgespielt. Nachträgliches Bearbeiten koste im Schnitt etwa 15 Prozent Reichweite.
- Am Ende zähle für sie die Zahl der guten Gespräche und gewonnenen Projekte, nicht die Reichweite.
**Aus der Fragerunde**
Authentisch posten: keine Angst vor negativen Reaktionen, wer Probleme zeigt, bekomme positivere Antworten. ChatGPT sei als Ausgangspunkt in Ordnung, Tools könnten solche Texte erkennen. Als Freelancer rät sie zum privaten Profil, Hashtags seien weniger wichtig, als viele glauben.
**Für wen**
Für Freelancer, die LinkedIn nutzen wollen, um Kunden zu gewinnen, und nicht wissen, wo sie anfangen sollen.