Marcel Pesch baute live einen KI-Mitarbeiter für Marketing: Eine KI stellte Fragen zu Aufgaben, Tonfall und Zielen und schrieb daraus die Anweisungen für einen neuen Assistenten, dazu ein Profilbild. Vorher gab Hubert Staudt einen schnellen Überblick über eine Vertriebsmethode für Solopreneure. In diesem Live-Webinar am 30. April 2026 ging es um Strategie zuerst und KI danach.
Teil 1: Business Development nach Hubert Staudt
Viele Solopreneure stecken in der Stundenfalle, sind austauschbar und verkaufen Leistung statt Ergebnis. Seine Methode PRICED:
- Plan: Nische wählen und das Problem des Kunden lieben, nicht die eigene Lösung.
- Research: Die richtigen Kontakte, Multiplikatoren und Kanäle finden, auch mit KI.
- Interesse: Sichtbarkeit braucht Rhythmus. Feste Akquise- und Marketingblöcke pro Woche, auch wenn du im Projekt steckst.
- Consensus: Das Gespräch. Die ersten fünf Minuten entscheiden, gefragt wird nach den Zielen des Gegenübers. Er verweist auf Fragetechniken, die man üben kann.
- Evaluation: Prüfen, ob Budget, Bedarf und Berechtigung gegeben sind, und jede Anfrage systematisch bewerten.
- Decision: Klarheit ist besser als Schwebe. Nachfassen ist Führung, ein schnelles Nein besser als ein Vielleicht. Er rät zu einer Win-Loss-Liste.
Teil 2: KI als Mitarbeiter nach Marcel Pesch
- Behandle KI wie einen Mitarbeitenden: Wer gut delegiert (wer, was, bis wann), prompt auch gut. Schlechter Input, schlechter Output.
- Weniger Tools: Nach seiner Ansicht reichen zwei, ein gutes Sprachmodell und ein Grafiktool, dafür mit System.
- Ein Agent besteht aus drei Teilen: Sprachmodell, Gedächtnis (deine Dokumente und Regeln) und Anbindung an Tools. Eine Automation macht dagegen immer denselben Ablauf.
- Seine Tipps: per Sprache statt Text erklären, dem Agenten ein Bild geben und ihn in den Chat-Kanal des Teams holen.
Für wen
Für Freelancer und Solopreneure, die Vertrieb und KI zusammendenken wollen.