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Talk

Ohne Recruiter: Direkt zum Kunden

  • Recorded at FUN25
  • 33:15
  • German
FUN / Talk
FUN25 Marco Papula

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Ein Rahmenvertragspartner, ein zweiter Recruiter und ganz unten Marco Papula: So beschreibt er die Kette, in der er als Freelancer arbeitete. Als er herausfand, was die beiden Vermittler am Auftrag verdienten, ging es nach seinen Rundungen um 40.000 € mehr im Jahr, die bei ihm nicht ankamen. In seinem Talk am 15. Mai 2025 erzählt er, wie er deshalb auf direkte Kunden umstieg. Er arbeitet als App-Designer und Entwickler.

Worum es geht

  • Die Recruiterfalle: Der Kunde weiß, was er zahlt, du weißt, was du bekommst, nur der Vermittler kennt die Differenz. Recruiter verdienen ihren Anteil, sagt er, 20 Prozent hält er für fair, 70 nicht. Sein Tipp: Dein Vertrag gehört direkt zum Kunden, dann muss der Vermittler seinen Anteil erklären.
  • 2021 drehte der Markt: weniger Aufträge, Stundensätze von 60 bis 70 € und kaum Abstand zur Festanstellung.
  • Positionierung statt Austauschbarkeit: Er formuliert Thesen über Schmerzpunkte seiner Kunden und prüft, ob jemand dafür zahlt. Eine Mutter, die „gute Idee“ sagt, ist kein Test. Ziel ist, der einzige Lebenslauf für eine Kategorie zu sein, nicht einer auf dem Stapel.
  • Sichtbarkeit: Er postet Kurzvideos mit mehreren Hooks, direkte LinkedIn-Nachrichten („ich habe etwas an eurer App gefunden“) und, wenn Geld da ist, Google Ads. Kaltakquise am Telefon hält er für sinnlos. Dazu gehört Volumen: Die erste Nachricht ist schlecht, die hundertste besser, wenn du mitschreibst, was funktioniert.
  • Aufwand ehrlich benennen: Akquise ist unbezahlte Arbeit, deshalb gehört sie in den Stundensatz.

Aus der Fragerunde

Wie nach Projekten Zeit für Akquise finden? Weniger Stunden pro Woche abrechnen, vor Projektende anfangen. Anzeigen setzt er lieber auf Suchmaschinen als auf soziale Netze.

Für wen

Für Freelancer, die ihr Geld über Vermittler verdienen und direkter an Kunden kommen wollen.