Alexander Keck

Founder of Unternehmergold

Alexander Keck, founder of Unternehmergold, discovered entrepreneurship at 17, founding his first company during school. With a background in finance and controlling, he built a tradesman platform, developed digital business models, and served as a freelance business consultant.

In his books, "Weniger Steuern & mehr Vermögen" ('Less Taxes & More Wealth') and "GmbH gründen" ('Founding a GmbH'), Alexander guides freelancers and business owners to transform taxes into wealth. As a dedicated hand judge for competition law at the Berlin Regional Court, he also shares his expertise through Unternehmergold, offering valuable knowledge and tools to empower entrepreneurs in their financial journey. As a husband and father of two, Alexander resides in Berlin, focusing on translating tax complexities into understandable, relevant, and actionable insights for fellow entrepreneurs.

Past talks

AMA: GmbH- und Holding-Strukturen

May 14, 2025 10:50

Denkst du darüber nach, eine GmbH zu gründen oder eine Holding-Struktur aufzubauen, bist dir aber nicht sicher, wo du anfangen sollst? Dann ist diese "Ask Me Anything"-Session genau das Richtige für dich! Komm vorbei und stell deine Fragen in einer offenen Q&A-Runde mit einem erfahrenen Experten, der dir alles rund um GmbHs und Holding-Modelle erklärt. Ob es um Steuervergünstigungen, Haftung, Gründungskosten oder langfristige Strategien geht – bring deine Fragen mit und hol dir praxisnahe Insights, die speziell für Freelancer und Solo-Unternehmer gedacht sind.

Wann sollte man als Freelancer eine GmbH gründen?

May 15, 2024 10:00

Bei 150.000 € Jahresgewinn und 60.000 € Lebenshaltungskosten spart eine GmbH nach der Rechnung von Alexander Keck rund 10.000 € Steuern im Jahr, nach 25 Jahren und 7 Prozent Rendite etwa 600.000 € mehr Vermögen. Keck, Geschäftsführer einer eigenen GmbH, erklärt im Mai 2024 auf der Freelance Unlocked 2024, wann das für Freelancer aufgeht. Alle Zahlen sind seine Angaben, Stand Mai 2024, Regeln und Sätze können sich seitdem geändert haben.

**Worum es geht**

- Steuern spart man seiner Ansicht nach nicht mit gesammelten Belegen oder der Erklärung im Nachhinein, sondern mit Entscheidungen für die Zukunft. Der größte Hebel sei die Rechtsform.
- Das Prinzip: Die GmbH ist eine eigene Person mit eigenem Steuersatz, den er mit rund 30 Prozent beziffert. Was du zum Leben brauchst, zahlst du dir als Gehalt aus. Was darüber liegt, bleibt in der GmbH, statt privat mit bis zu 42 Prozent besteuert zu werden.
- Weitere Hebel in seinen Beispielen: ein Darlehen der GmbH für private Investitionen, 1,5 statt 26,5 Prozent Steuer auf Aktiengewinne und eine Pensionszusage der GmbH. Gewinne an dich auszuschütten, will er vermeiden, weil dann zusätzlich 25 Prozent anfallen.
- Grenzen: Es lohnt sich erst, wenn du mehr verdienst, als du ausgibst. Für Buchhaltung und Beratung plant er 1.000 bis 1.500 € je 100.000 € Einkommen ein. Eine GmbH schütze nicht vor echter Scheinselbstständigkeit. Wer keine 12.500 € einzahlen kann, startet seiner Aussage nach mit einer UG.
- Umwandlung: Das Einzelunternehmen einfach schließen und mit der GmbH weitermachen sei riskant, das Finanzamt könne es als Entnahme mit dem 13,75-fachen Jahresgewinn bewerten.

**Aus der Fragerunde**

Das Geld wieder herausholen: über Pensionszusage oder den Verkauf privater Immobilien an die GmbH. Haftung: Vermögen in der GmbH liege auf der falschen Seite der Brandmauer, mit Angestellten oder Risiken rät er zur Holding.

**Für wen**

Für Freelancer mit Überschuss, die die Rechtsformfrage verstehen wollen, bevor sie mit einer Steuerberatung sprechen. Das ist keine Steuer- oder Rechtsberatung.