Zurück zur Mediathek

Vortrag

Autonome Geschäftsmodelle

  • Aufgezeichnet auf der FUN26
  • 31:08
  • Deutsch
FUN / Vortrag
FUN26 Tomas Stiller

Gute Gespräche gehen vor Ort weiter.

Triff andere Selbstständige auf der FUN27 in Berlin.

Ticket sichern

Tomas Stiller wollte Freelancing mit mehr Freizeit. Dann las er Tim Ferriss' „4-Stunden-Woche“, baute sein erstes Business auf und arbeitete zweieinhalb Jahre lang 100 Stunden pro Woche. Was sich seitdem geändert hat: KI schläft nicht, wird nicht müde und muss nicht erst angelernt werden. In seinem Talk zeigt er, wie weit das heute trägt und was als Nächstes kommt.

Worum es geht

  • Drei Stufen im Umgang mit KI: Erst nutzt du sie wie ein Tool (prompten, Ergebnis verwenden). Dann arbeitet sie, während du schläfst, etwa bei wiederkehrenden Aufgaben wie der Belegsortierung am Monatsende. Und schließlich baut sie ein Business weitgehend selbst, während du nur noch entscheidest, wohin die Token fließen.
  • Acht Stufen der KI-Nutzung bei Entwicklern: von „KI benutze ich nicht“ über „ich prüfe jeden Output“ und „ich schaue nur noch Agenten zu“ bis zu zehn parallelen Agenten und einem Orchestrator, der die anderen steuert. Im Raum ordneten sich Leute live ein, bis hin zu einzelnen auf Stufe sieben und acht.
  • Das Prinzip auch für Nicht-Entwickler: ein Recherche-Agent, ein Content-Agent (gefüttert mit deinen eigenen Texten, damit sie nach dir klingen), ein Outreach-Agent mit Freigabe durch dich, ein Admin-Agent und ein Prüf-Agent am Ende.
  • Sein Muster bei Solo-Gründern: fertige KI nutzen statt Modelle zu trainieren, alles auslagern, was nicht zum Kern gehört, und schnell live gehen. Seine eigene Erfahrung: Der Entwickler wollte den Shop noch nicht deployen, eine Stunde später kam die erste Bestellung.

Drei Fehler, die er bei Kunden sieht

  1. Falsches Tool: erst die Prozesse verstehen, dann das Tool wählen.
  2. Falscher Use Case: nicht alles auf einmal umstellen, bei kleinen Aufgaben anfangen.
  3. Zu kleines Kontextfenster: Wenn die Datenmenge wächst, wird die Qualität schlechter und du brauchst RAG.

Aus der Fragerunde

Wie viele Stunden er heute arbeitet (zehn bis elf am Tag, in einer Aufbauphase), und ob Investoren wirklich nicht wissen, wohin KI führt.

Für wen

Für Freelancer, die einen Fahrplan suchen, wie sie von „KI als Werkzeug“ zu Agenten kommen.