Ralph Günther

Gründer und Geschäftsführer von exali

Ralph Günther ist Gründer und CEO der exali AG, einem der führenden InsurTech-Unternehmen Europas, das sich auf die Absicherung von Berufsrisiken spezialisiert hat. Seit mehr als 20 Jahren treibt er die Entwicklung digitaler Versicherungslösungen voran und hat exali zu einer internationalen Marke in 28 Ländern aufgebaut.

Als Unternehmer mit einem ausgeprägten Gespür für Marktveränderungen verbindet seine Perspektive unternehmerische Praxis mit einem klaren Blick auf die Zukunft von Selbstständigkeit, Technologie und KI.

In seinen Vorträgen zeigt er immer wieder, was ihn antreibt: Neugier, Tempo und der Mut, Entscheidungen zu treffen.

Vergangene Vorträge

Im Tempo der KI: Warum Schnelligkeit Perfektion schlägt

Donnerstag, 11. Juni 2026, 10:50 Uhr

In einer immer schneller werdenden Welt verliert, wer zu lange plant. KI verändert nicht nur Technologien, sondern auch unsere Denkweisen. Statt auf Perfektion zu warten, geht es darum, in Bewegung zu bleiben. Denn wer Neugier und Tempo verbindet, entdeckt auf dem Weg die besten Lösungen.

Mein Vortrag zeigt, was in der Praxis wirklich funktioniert. Lerne Mut zu haben, Ideen früh und schneller als andere zu testen und mit jedem Schritt besser zu werden.

Disrupt or Die – Warum Erfolg ständige Erneuerung braucht

Mittwoch, 14. Mai 2025, 14:05 Uhr

Wie schafft man es, als Selbständiger nicht nur erfolgreich zu werden, sondern auch langfristig zu bleiben? In diesem inspirierenden Impulsvortrag, der anhand der eigenen Story erzählt wird, geht es darum, den eigenen Mut zu aktivieren, das eigene Geschäftsmodell immer wieder zu hinterfragen und Chancen zu erkennen – gerade dann, wenn alles gut läuft.

Die Zuhörer werden animiert, die Angst vor scheinbar ausgelutschten Ideen zu überwinden und neue Perspektiven einzunehmen. Denn wahre Innovation entsteht, wenn wir den Blick nach vorne richten und uns trauen, unsere Komfortzone bewusst zu verlassen. Ein Vortrag, der Mut macht, den eigenen Weg weiterzudenken – immer mit Blick auf die Zukunft

Wie definiere ich meinen persönlichen USP?

Mittwoch, 15. Mai 2024, 10:00 Uhr

Als Allrounder im Versicherungsvertrieb war Ralph Günther nach eigener Aussage bei Angeboten meist die Nummer zwei. Dann sah er den Vergleich eines Zehnkampf-Weltrekordlers mit den Einzelrekorden: Wer alle zehn Disziplinen trainiert, holt die Spezialisten mit Fleiß nicht ein. Im Mai 2024 erzählt der Gründer eines Versicherers für Freiberufler auf der Freelance Unlocked 2024, wie er seine eine Disziplin fand und warum es schwerer war, ihr treu zu bleiben, als sie zu finden.

**Worum es geht**

- Die Disziplin: Ein Bekannter erzählte ihm, dass Freelancer bei großen Auftraggebern eine Berufshaftpflicht brauchen, aber lange Fragebögen und Wochen Wartezeit hinnehmen müssen. Günther setzte auf IT-Freiberufler und auf den Online-Abschluss. 2004 kamen laut ihm 120 Verträge zusammen, 2008 über 1.000 Kunden.
- Alles auf eine Karte: 2008 gründete er die Firma, stellte sein übriges Geschäft ein und lieh sich 13.000 € von einem Freund, mitten in der Finanzkrise. Manche hielten ihn für verrückt.
- Treu bleiben: Mit Erfolg kamen neue Möglichkeiten. Er lehnte ein Angebot ab, das ihm 250.000 € für 25 Prozent der Firma plus 250.000 € Wachstumskapital bot, und nennt kleine Abstecher in andere Versicherungen seine Fehler.
- Weiterentwickeln: Als Kunden ortsunabhängig arbeiteten, baute er den Schutz ab 2019 europaweit aus, im Januar 2024 war Zypern das 28. Land. Nach seinen Angaben hat das Unternehmen über 18.000 Kunden und 45 Mitarbeitende.
- Expertenstatus: Wer eine Sache gut macht, werde so wahrgenommen. Eine Redaktion nannte ihn "Versicherungsexperte", ohne dass er es selbst behauptet hatte.

**Aus der Fragerunde**

Ob Empathie ein USP sein kann: ja, vor allem die Gabe, die richtigen Fragen zu stellen. Woran man merkt, dass ein USP nicht trägt: nach seiner Erfahrung selten früh, deshalb nicht zu schnell aufgeben. Seine 120 Verträge sah er als Beleg, dass das Konzept funktioniert.

**Für wen**

Für Freelancer, die ihre Positionierung schärfen wollen und sich fragen, wie lange sie einer Spezialisierung Zeit geben sollen.